Zwei Hände halten ein Smartphone. Auf dem Bildschirm des Smartphones ist der Blick in eine Stadt zu sehen. Digitale Einblendungen zeigen Cafés und Geschäfte an. Foto: zapp2photo - fotolia.com Foto: zapp2photo - fotolia.com

Über Beacons, erweiterte Realität und mehr

Tagung "Netzwärts - Wohin geht der Trend?"

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Am Mittwoch, 14. März 2018, fand die fünfte Tagung der medienethischen Reihe "Mehr digitale Souveränität gewinnen" in Köln statt. Wer nicht vor Ort teilnehmen konnte, konnte die Vorträge des Vormittags im Livestream verfolgen.

Die Tagung führte nicht nur neue Technologien vor Augen, sie gab auch Anregungen für deren praktischen Einsatz im gemeindlichen und kirchlichen Alltag. Vorgestellt wurden z.B. Beacons, kleine Minisender auf dem Smartphone, die auch beim Projekt der offenen Kirchen gut Anwendung finden können.

Über die Tagung:

Online und Offline bewegen sich immer stärker aufeinander zu.
Welche Chancen und kreativen Potentiale bieten neue Technologien für Gemeinden und kirchliche Einrichtungen?
Welche ethischen Fragen werfen sie auf?

Zu Gast war u.a. Max Weiland, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Beaconsmind AG in Zürich. Er berichtete darüber, wie die Stadt Minden Beacons für Andachtsimpulse nutzt  - möglicherweise ebenso einsetzbar beim Projekt der offenen Kirchen in der EKiR.

Einsatzszenarien neuartiger Projektoren, die gleichzeitig das projizierte Bild zum Touchscreen werden lassen, stellte Björn Bourdin, Marketingleiter von Sony Mobile Communications, Düsseldorf, vor. Dabei ging es u.a. um die Frage: Welche Einsatzorte wären im kirchlichen Raum denkbar?

Was kann eine virtuelle Umgebung z.B. bei Kirchenführungen leisten und was nicht? Die Besucherinnen und Besucher des Workshops von Thomas Hallet, Projektleiter beim WDR, konnten mittels VR-Brillen die 360-Grad-Computeranimation des Kölner Domes erleben und ihre Eindrücke im Gespräch austauschen.

Der theologische Impuls kam von dem katholischen Theologen Professor Dr. Peter G. Kirchschläger, Leiter des Instituts für Sozialethik ISE in Luzern/Schweiz, mit Forschungsschwerpunkt Digitalisierung, die netzkritische Einordnung von Stefan Fritz, Experte für faire digitale Plattformen.

Das ausführliche Programm der Tagung ist am Schluss des Artikels als Download abrufbar.

 

15.03.2018